Samstag, 10. August 2013

Heidelbeer-Trifle mit Zitronensahne

Zum Samstag gibt es ein Rezept. Was für die Hüften. Und den Bauch. Aber vorallem für die Seele.
Entdeckt habe ich es auf  Amy's Beauty Blog.

Auf dem Speiseplan steht heute: leckeres Heidelbeer-Trifle mit Zitronensahne.


"Was ist ein Trifle?" Fragt sich mancheiner vielleicht. Wikipedia sagt folgendes:

Trifle ist eine englische Süßspeise bestehend aus mehreren Schichten [...] Obst oder Marmelade, Biskuitboden und Schlagsahne. [...] Das Wort Trifle wird abgeleitet aus dem mittelenglischen trufle, das wiederum zurückgeht auf französisch trufe und soviel bedeutet wie Kleinigkeit oder Nichtigkeit.SoSo. Da kommt heute ja ganz was Gesundes auf den Tisch ;)

Wie eine sommerlichere Variante des Trifles gemacht wird zeig ich euch jetzt. Los gehts:

Heidelbeer-Trifle mit Zitronensahne
für ca. 4 Portionen
500 g Heidelbeeren (TK oder frisch, jeder wie ers mag.)
  Zucker nach Belieben
Saft von einer Zitrone
1 Tüte Amarettini
200 g Sahne

Zuallererst kommt etwas Zucker, je nach Süßheitsgrad, in einen Topf. Den Zucker erhitzt ihr, bis er braun ist und kleine Blasen wirft. Karamellisieren nennt sich das (Gunar ist Koch, der hat das gemacht.) 

Ich habe für mein Trifle TK-Beeren benutzt, nur für die Deko habe ich eine Packung frische Heidelbeeren mitgenommen. Also kommen die TK-Beeren mit in den Topf. Durch die kalten Beeren wird der Zucker natürlich sofort steinhart - macht aber nichts, lasst das Ganze einfach ein paar Minuten brodeln, dann löst sich der Zucker wieder.

Nach ca. 10 Minuten habt ihr dann eine Art Kompott, das ihr auskühlen lasst, damit später die Sahne nicht verläuft und ihr schön voneinander abgetrennte Schichten habt. In der Zwischenzeit könnt ihr all eure angestaute Wut an den Amarettini auslassen. Die kommen nämlich in eine Plastiktüte rein und dann wird ein paar Mal mit einem beliebigen Küchengerät draufgehauen, bis sie klein gemahlen sind.
Fertig ist der Boden für unser Trifle. Die Brösel könnt ihr nun gleichmäßig auf die Gläser aufteilen, in den ihr das Dessert serviert.

Die Beeren sind immer noch nicht kalt? Dann lasst ihnen noch ein bisschen Zeit und schlagt die Sahne auf. Ab in eine große Schüssel und los gehts. Tipp vom Meister: "Die Sahne sollte eiskalt aus dem Kühlschrank kommen, so wird sie schneller fest und die Gefahr ungewollt Butter herzustellen, ist nicht so groß." Während des Schlagens gebt ihr ein bisschen Zitronensaft und Zucker zur Masse, so das sie am Ende ein leicht säuerliches Aroma hat.

Jetzt, wo alles fertig ist und die Beeren ausgekühlt sind, gebt ihr diese auf die Amarettinibrösel und darauf dann die Zitronensahne. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank und dann kann dekoriert werden. Dann können Fotos gemacht werden. Diese werden dann auf ihre Tauglichkeit geprüft. Und dann darf genossen werden.

Guten Hunger!

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